Friedhof - Ort der Hoffnung

Bevor die evangelische Kirchengemeinde Ummeln selbständig wurde und lange bevor die Kirche in Ummeln gebaut wurde, war der Wunsch nach einem eigenen Friedhof in der Gemeinde vorhanden.

Vorher fanden alle Beerdigungen in Brackwede statt, der Weg war weit und erforderte viel Zeit. Nachdem die Notwendigkeit durch die Regierung in Minden anerkannt war und die Kirchengemeinde Brackwede und das Konsistorium der Anlage eines kirchlichen Friedhofes zustimmten, konnte der Friedhof in Ummeln geplant werden. Das Gelände dafür wurde vom Kolon Isringhausen, Ummeln Nr. 2, teils geschenkt, teils günstig verkauft in Anbetracht des guten Zwecks. Am 31. Mai 1891 wurde der Friedhof durch Superintendent Huchzermeier eingeweiht.

Im Jahre 1969 wurde von der Stadt Brackwede ein umfangreiches Erweiterungsgelände für den Friedhof erworben und der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Nun konnte der Bau einer Friedhofskapelle in Angriff genommen werden. Am 13. Juli 1974 wurde die Friedhofskapelle, Queller Str. 184, eingeweiht.

Auf unserem Friedhof finden sich ca. 4.300 Gräber, angelegt in verschiedenen Grabstättenformen. Wir unterscheiden in Wahl- und Reihengräber.

Wahlgräber sind Grabstätten, die als Einzelwahlgrabstätte oder Familienwahlgrabstätte für eine die Ruhezeit übersteigende Nutzungszeit vergeben werden können.

Reihengräber sind Grabstätten, die der Reihe nach einzeln für die Dauer der Ruhezeit vergeben werden.

Neben den Rasenreihengrabstätten, bei denen sowohl Erdbestattungen als auch für Urnenbeisetzungen möglich sind, gibt es hier auch die  Möglichkeit ein Partnerwahlgrab zu erwerben. Bei allen Rasengrabarten weisen einheitlich gestaltete Grabplatten mit Vor- und Zuname, Geburts- und Sterbedatum auf die Grabstätte hin. Grabschmuck kann an zentralen Stellen abgelegt werden, aber nicht auf den Grabplatten.

Neu angelegt wurde der "Garten der Erinnerung". Hierbei handelt es sich um mit Bepflanzung gestaltete Urnen- und Sargwahlgräber. Es gibt zwei gestaltete Stelen, an die die Namensplatten mit Vor- und Zunamen sowie Geburts- und Sterbejahr angebracht werden können. An diesen Stelen kann Grabschmuck abgelegt werden, aber nicht in den Beeten.

Weitere Informationen im Gemeindebüro, Tel. 0521 48308